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Sektion 1

Energieversorgung

 

Warum Fusionsforschung?

 

Über neunzig Prozent des Weltenergiebedarfs wird heute aus fossilen Energiequellen gedeckt. Die damit verbundene Problematik, z. B.  begrenzte Brennstoff-VorrĂ€te und politische InstabilitĂ€ten machen auf lĂ€ngere Sicht ein neues Energiesystem nötig. Hinzu kommt der steigende Energiebedarf in den SchwellenlĂ€ndern und die schnell wachsende Erdbevölkerung (z. Z. 300 Millionen pro Jahr): Selbst wenn es in den IndustrielĂ€ndern gelingt, in erheblichem Umfang Energie zu sparen, wird der Energiebedarf weltweit ansteigen.

Die Auswahl an ausreichend ergiebigen Energiequellen, die Kohle, Erdöl und Erdgas in Zukunft ersetzen könnten, ist sehr begrenzt: Neben Kernspaltung und erneuerbaren Energien bleibt als dritte Möglichkeit langfristig nur die Fusion.

Energie- und Systemstudien im Rahmen des EuropÀischen Fusionsprogramms untersuchen die möglichen Entwicklungen dieses Energiesystems.

Ziel der Fusionsforschung ist es, aus der Verschmelzung von Atomkernen in einem Kraftwerk Energie zu gewinnen. Unter irdischen Bedingungen verschmelzen am leichtesten die beiden Wasserstoffsorten Deuterium und Tritium. Dabei entsteht ein Helium-Kern, außerdem wird ein Neutron frei sowie große Mengen nutzbarer Energie: Ein Gramm Brennstoff könnte in einem Kraftwerk 90 000 Kilowattstunden Energie erzeugen – die VerbrennungswĂ€rme von 11 Tonnen Kohle.

Die Fusionsbrennstoffe sind billig und auf der Erde gleichmĂ€ĂŸig verteilt. Deuterium ist in nahezu unerschöpfbaren Mengen im Meerwasser zu finden. Tritium – ein radioaktives Gas mit kurzer Halbwertszeit von 12,3 Jahren – kommt in der Natur kaum vor. Es kann aber innerhalb des Kraftwerks aus Lithium gebildet werden, das ebenfalls reichlich vorhanden ist. Da ein Fusionskraftwerk zudem gĂŒnstige Umwelt- und Sicherheitseigenschaften aufweisen wird, könnte die Fusion nachhaltig zur kĂŒnftigen Energieversorgung beitragen.

Fusionsanlagen

Auf dem Weg zu einem Kraftwerk konzentriert sich die Fusionsforschung auf zwei verschiedene Anlagentypen, den Tokamak und den Stellarator.

 

Die meisten Anlagen sind heute vom Typ Tokamak, der am besten untersucht und am nĂ€chsten an die ZĂŒndbedingungen herangekommen ist.

Die beiden Bautypen unterscheiden sich im Aufbau des magnetischen Feldes, in dem das Plasma eingeschlossen wird. Beide besitzen annĂ€hernd ringförmige Magnetfelder. Tokamaks stellen einen Teil dieses Feldes durch einen im Plasma fließenden elektrischen Strom her. Stellaratoren dagegen bauen den Magnetfeld­kĂ€fig ausschließlich mit Hilfe Ă€ußerer Spulen auf. Damit lassen sie gerade dort StĂ€rken erwarten, wo Tokamaks SchwĂ€chen zeigen. Zum Beispiel sind Stellaratoren fĂŒr Dauerbetrieb geeignet, wĂ€hrend Tokamaks ohne Zusatzmaßnahmen nur pulsweise arbeiten.

Das Max-Planck-Institut fĂŒr Plasmaphysik ist das einzige Fusionszentrum weltweit, das beide Experimentiertypen untersucht – in Garching den Tokamak ASDEX Upgrade, in Greifswald den Stellarator Wendelstein 7-X. Dies ermöglicht den direkten Vergleich.

 

Warum ist Fusion zur Energiegewinnung noch nicht nutzbar?

 

Es ist eine große Herausforderung, die Energiequelle von Sonne und Sternen auf der Erde nachzubauen. In einem 100 Millionen Grad heißen Plasma – einem ultradĂŒnnen, ionisierten Gas – mĂŒssen dauerhaft Fusionsreaktionen ablaufen können. Mit dem internationalen Experimentalreaktor ITER, der zurzeit in Cadarache in SĂŒdfrankreich aufgebaut wird, steht die Fusionsforschung jetzt unmittelbar vor der Demonstration eines Energie liefernden Plasmas.

Der Weg hierhin war lang: Bald nach Beginn der Forschung in den 1950er Jahren wurde klar, dass zur Entwicklung der Fusion intensive Grundlagenforschung nötig ist, um die hochkomplexen, vielfach rĂŒckgekoppelten VorgĂ€nge im Plasma verstehen zu lernen. Seither hat man sich Schritt fĂŒr Schritt an das Ziel herangearbeitet: Die ersten Anlagen waren um den Faktor 50.000.000 von den Plasmawerten entfernt, die zum Brennen gebraucht werden. Heute fehlt nur noch etwa eine GrĂ¶ĂŸenordnung. Rekordhalter ist die europĂ€ische Gemeinschafts-anlage  JET, der „Joint European Torus“ in Culham/Großbritannien, die bereits eine Fusions-leistung von 16 Megawatt erzeugt hat. Das JET-Plasma ist jedoch zu klein fĂŒr einen Netto-gewinn an Energie.

Dies ist die Aufgabe von ITER, an dem Fusionsforscher aus der ganzen Welt arbeiten. Er soll eine Fusionsleistung von 500 Megawatt liefern – zehnmal mehr, als zur Aufheizung des Plasmas verbraucht wird. Auf  ITER wird dann eine Demonstrationsanlage folgen, die alle Funktionen eines Kraftwerks erfĂŒllt. Angesichts der Planungs-, Bau- und Betriebszeit fĂŒr ITER und seinen Nachfolger könnte ein Fusionskraftwerk also gegen die Mitte des Jahrhunderts wirtschaftlich nutzbare Energie liefern.

 

Der Grund fĂŒr diese große Ausdauer: Die Grundstoffe fĂŒr die Fusion – Deuterium und Lithium, aus dem im Kraftwerk Tritium hergestellt wird – sind in fast unerschöpflicher Menge ĂŒberall auf der Welt vorhanden. Ein Gramm Brennstoff könnte soviel Energie freisetzen wie elf Tonnen Kohle.

 

Wo steht die Fusionsforschung?

 

Welche physikalischen und technologischen Probleme sind noch zu lösen?

 

Mit dem internationalen Experimentalreaktor ITER steht die Fusionsforschung vor der Demonstration eines Energie liefernden Plasmas. Ist ITER erfolgreich, steht die TĂŒr zum Fusionskraftwerk weit offen. Heutige Planungen gehen davon aus, dass auf ITER ein Demonstrationskraftwerk folgen wird, das Strom ins Netz einspeist. Es soll nachweisen, dass sich Fusionsenergie verlĂ€sslich erzeugen lĂ€sst. Diese DEMO genannte Anlage wĂ€re keine Experimentieranlage mehr, sondern ein auf einen einzigen Betriebspunkt hin optimiertes Kraftwerk. Voraussetzung dafĂŒr ist ein grundlegendes physikalisches VerstĂ€ndnis des Systems, so dass man dessen Eigenschaften im Detail vorherberechnen kann.

Die physikalischen Grundlagen fĂŒr ein Fusionskraftwerk zu vervollkommnen, ist daher weiterhin ein wichtiges Ziel und wird die Plasmaphysiker in Theorie und Experiment noch fĂŒr einige Zeit beschĂ€ftigen. Parallel dazu werden die speziellen Technologien weiterentwickelt, die fĂŒr ein Kraftwerk gebraucht werden, etwa fĂŒr die Plasmaheizung oder das Blanket.

Dabei wird es darauf ankommen, physikalische und technische Anforderungen in Übereinstimmung zu bringen. Auf der physikalischen Seite ist dies der Langzeitbetrieb im Advanced Tokamak oder Stellarator mit stabilen, gut wĂ€rmeisolierten Plasmen hoher Dichte und mĂ€ĂŸiger Wandbelastung. Auf technologischer Seite gehört dazu die energieeffiziente Heizung des Plasmas, der Stromtrieb im Tokamak, die Weiterentwicklung widerstandsfĂ€higer, niedrig-aktivierbarer Materialien sowie energieeffiziente Blankets zur Aufnahme der Fusionsenergie bei möglichst hoher Wandtemperatur.


Der Weg zur wirtschaftlichen Nutzung der Fusion

Grafik: IPP, Reinald Fenke

                                                                                 *

 

Sektion 2

 

 

Bankenpleiten

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer bei fast allen,
aber manche blĂŒhen auf,
denn ihr Rezept heißt "Leerverkauf."

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten.
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen
und die Hypothek aufs Haus
heißt, die Bewohner mĂŒssen raus.

Trifft's hingegen große Banken
kommt die ganze Welt ins Wanken,
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut.

Soll man das System gefÀhrden?
Nein! Hier muss eingeschritten werden!
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite
und das bringt erneut Profite.
Hat man doch in jedem Land
die Regierung in der Hand.

FĂŒr den Wahnsinn und die Zechen
hat der kleine Mann zu blechen.
Und, wenn die Kurse wieder steigen,  
fÀngt von vorne an der Reigen.
Wollen sich die Massen
das immer wieder bieten lassen?

                                                                                         * 

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*

FĂŒr ein stabiles und gesundes Wirtschaftssystem muss gelten:

„Gewinn durch Leistung und Kapital“

und nicht ĂŒberwiegend „Gewinn durch Kapital“.

*

Profitorientierung contra Umweltschutz?

ZunĂ€chst ein historischer, elementarer, politischer Tatsachenzusammenhang, den viele hier nicht mehr kennen! Die westdeutsche Umwelt-Ökologie-Bewegung von unten, die kam zuerst in den Sechziger Jahren von den patriotisch, nationalen konservativen im Lande, von rechts, nicht von links, die marxistisch weiter von der Unendlichkeit des Fortschritts schwĂ€rmte. Von der Demeter-Bewegung der Anthroposophen im Denken eines Rudolf Steiner bis zu den Konservativen in der CDU/CSU. Namen wie Herbert Gruhl, Baldur Springmann und Hoimar von Ditfurth sind zu nennen, wie dann die akademischen, mathematischen Weltszenarios des “Club of Rome” und den uns vorgegebenen Grenzen des planetarischen Wachstums und Fortschritts. Aus dieser politischen Ecke ganzheitlicher, ethischer Verantwortungspolitik kamen die Grundlagen der politischen Umweltbewegung, die Erde als “Garten fĂŒr den Menschen”, so der Protestant H. V. Ditfurth, die im WĂŒrgegriff der verbundenen Interessen von beiden Volksparteien CDU wie SPD nicht aufgenommen, sondern gar zerstört wurden. Aber die K-Gruppen des politischen Anarchismus an den westdeutschen UniversitĂ€ten mit JĂŒrgen Trittin, wie die linken APO-Kampfgruppen auf den Straßen mit Joschka Fischer, die erkannten politisch das Mobilisierungspotential und machten daraus ihre Emotionalkeule der ÖKO-Gutmenschen fĂŒr ihre opportunistischen Machtziele, um endlich mitspielen zu können bei Posten, Macht und Dienstwagen. Sie inszenierten politisch denkend ihren Weltuntergang durch die Atomkraft! Dies trug sie wie eine Welle 1998 in die Regierung. Und danach, was interessiert mich noch mein GeschwĂ€tz von gestern, alle Versprechungen zerfielen wie eine Seifenblase.

Daher braucht man politisch notwendigst eine neue Emotionalkeule fĂŒr unsere Gutmenschen - und das ist jetzt die inszenierte Umsturzgefahr von rechts, der absolute Faschismusverdacht gegen alle Andersdenkenden, die damit niedergeknĂŒppelt werden. So tönt es aus Berlin, die neue Extremismusgefahr kommt aus der bĂŒrgerlichen Mitte, daher aus der Mehrheit des Deutschen Volkes. Das Volk und seine zunehmende, patriotische Mobilisierung des gesunden Menschenverstandes ist der neue Gegner. Das heißt, die Maske ist gefallen, die machen jetzt Politik gegen ihr eigenes Volk, gegen ihre eigenen WĂ€hler! Das ist die Lage und die Menschen unseres Landes werden sich das nicht bieten lassen und aufstehen.

In den Siebziger Jahren gab es noch in Westdeutschland ein patriotisches, nationales Verantwortungsbewußtsein in den VorstĂ€nden der deutschen Industrie. Daher verschwanden noch vor den entsprechenden Umweltgesetzen die Schaumberge auf unseren FlĂŒssen durch synthetische Waschmitteltenside, in dem man mit neuen Anlagen biologisch abbaubare Tenside auf Basis von KokosölfettsĂ€uren produzierte, die teurer fĂŒr das neue Persil waren! Dies war damals einmalig in der Welt, wie unsere neuen KlĂ€ranlagentechnologien der Weltspitze. In den achtziger Jahren, mit einer neuen Vorstandsgeneration, wurde dies alles fĂŒr die Finanzprofitmaximierung neoliberal ad acta gelegt. Statt dessen bekam das deutsche Volk einen inszenierten Umwelt-EU-Pseudolegalismus. Durch die Verlagerung umweltbelastender Niedrigkostentechnologien in die 2. und 3. Welt wurden letztlich ArbeitsplĂ€tze abgebaut. DafĂŒr erhielten wir das “Als-Ob” einer Umweltpolitik durch die Medien und PR-Hochglanzzeitschriften der Firmen, das war kostengĂŒnstiger, statt Umbau unserer Industrie mit innovativen , neuen, ressourcensparenden Technologien, die doch nur das Geld der AktionĂ€re und Banken kosten. Daher haben wir diese große Chance technologisch verspielt. Weltweit fĂŒhrend bezĂŒglich umweltschonender Verfahren sind heute die USA und Japan!

Deutschland hat die höchste Bevölkerungsdichte in Europa. Daher ist ein BevölkerungsrĂŒckgang in 20-30 Jahren auf 60 Mio. Einwohner, statt heute ĂŒber 80 Mio., eine natĂŒrliche Entspannung des Umweltdrucks und keine Katastrophe wie uns die Linke versucht mit allen Schreckenszenarios einzureden, um gleichzeitig eine notwendige Zuwanderung von 20 Mio. AuslĂ€ndern zu propagieren. Wir brauchen keine Zuwanderung um in unserem Lande Fortschritt und Renten zu sichern, wie uns als MĂ€rchen erzĂ€hlt wird, um die linke Politkamarilla machtpolitisch auf ewig zu sichern. Unser Ausweg ist der deutsche Weg, der neuen, innovativen Höchstwertschöpfungstechnologien fĂŒr unser Land, die ein Spitzenkopfkapital brauchen, welches wir selbst ausbilden mĂŒssen, das wir aber nicht durch Umvolkung aus dem Ausland und der 3. Welt bekommen. Das heißt politisch einfach als Programm: der Entwicklungsstaat braucht wieder seine “Produktiven KrĂ€fte”. Und damit lösen wir alle Probleme der Umwelt, der Energie und neuer Transportsysteme. Diese Höchstwertschöpfungen mĂŒssen wieder gerecht fĂŒr alle geteilt werden, wie es vor der Heilstheorie des Finanzliberalismus war: 1/3 geht an das Kapital, 1/3 an das Volk und 1/3 an den Staat fĂŒr die soziale wie geistige Zukunftssicherung im ewigen Generationenvertrag. Somit dient die Wirtschaft dem Staat und seinem Staatsvolk und nicht umgekehrt!

Volker Biek

 


Es ist soweit  . . .

Bericht von R. Aretz und H. Weiser, N-W-O-11554, 30.Juli 2009 

 Die Bevölkerung hĂ€tte niemals freiwillig die solide D-Mark geopfert 

«Wo kommen wir hin, wenn die Bevölkerung ĂŒber so wichtige Dinge selbst entscheiden sollte?»
(Helmut Kohl)

 

Liebe Leserinnen und Leser,
 

bereits im Jahr 2004 veröffentlichte Prof. Hamer seinen Artikel „Der Welt-Geldbetrug“ in einer politisch weitgehend neutralen Form. Sein Beitrag beleuchtete die Entwicklungsgeschichte der Zahlungsmittel, erlĂ€uterte in sehr verstĂ€ndlicher Form die Vor- und Nachteile der diversen WĂ€hrungssysteme und ging dann umfassend auf die tatsĂ€chliche Entwicklung ein, wobei er, bei weiterer Fehlentwicklung, den Zusammenbruch des US- Finanzsystems ab den Jahr 2007, genau voraus prognostizierte.

Wer also diesen Artikel seinerzeit gelesen - und verstanden hat, der wird sich nicht ĂŒber den desolaten globalen Finanzstatus wundern, ja er hatte vielleicht sogar die Zeit, um persönliche  Gegenmaßnahmen zu treffen. Allen anderen wollen wir diese negative Entwicklung und das was nun folgen wird, noch einmal vor Augen fĂŒhren. Der Artikel von Prof. Hamer wurde von uns, durch einige Passagen, ergĂ€nzt sowie aktualisiert, ohne den Inhalt zu verĂ€ndern.

Wir beziehen allerdings die globale Politik in dieses Geschehen mit ein und zeigen, dass nicht nur der jeweilige US- PrĂ€sident, sondern auch unsere etablierten Bundes-Politiker, nur Marionetten der US- Großfinanz sind und wie sie, von denen kirre gemacht, die Interessen des deutschen Volkes verraten und verkaufen.

Die Federal Reserve Bank (FED) ist eine private Zentralbank, ein Kartell der US- Großfinanz. Es ist das Herz und die Seele der „Neuen Weltordnung“ und diese richtet sich mittlerweile gegen alle friedlichen Menschen der Welt, denn die finanzielle, die materielle und letztendlich die politische Weltherrschaft ist ihr Ziel. Ihre AktivitĂ€ten treffen auch die gutglĂ€ubigen BĂŒrger der BRD in allen Lebensbereichen. Zunehmend verlieren wir durch die, von der US- Großfinanz gewollte,  doch im geheimen durchgefĂŒhrte, monetĂ€re Entreicherung, nicht nur unsere Geldanlagen, sondern genauso schleichend werden unsere verbrieften, politischen Rechte sowie die sozialen Errungenschaften, Epoche fĂŒr Epoche, immer weiter beschnitten.

Nicht nur die Großfinanz, sondern nahezu alle US- Banken haben die Schulden der Amerikaner als gute Kapitalanlagen an gutglĂ€ubige BundesbĂŒrger verkauft. Die deutschen Bankster waren dankbare Abnehmer und gaben die Schrottpapiere, ohne PrĂŒfung auf Werthaltigkeit, an ihre Kunden weiter, bis die Blase platzte und man sich im monetĂ€ren Nichts wiederfand.

Die KuriositĂ€t an der gesamten Geldvernichtung ist die Tatsache, dass dieses Geld ohnehin keinen Wert besaß, wie im Verlauf noch beschrieben wird. Wenn das so vernichtete Geld in den Wirtschaftskreislauf geflossen wĂ€re, um z. B. in Sachwerte oder Dienstleistungen angelegt zu werden, hĂ€tte es zwar einen Wirtschaftsboom, aber auch eine galoppierende Inflation ausgelöst.

Geld ist nicht nur scheu wie ein Reh, sondern es muss uns alle, zu einem sensiblen Umgang damit veranlassen. Und es zeigt deutlich, dass wir sicherheitsliebenden Deutschen am besten mit einem Finanzsystem fahren, wie es fĂŒr die D- Mark vorgeschrieben war.

Es ist soweit, der prognostizierte Crash ist lĂ€ngst da, aber er ist noch nicht vorĂŒber. Viele BĂŒrger haben bereits durch die bisherigen Folgen ein „großes Vermögen“ verloren. Möglicherweise stehen sie am Ende sogar nackt da, denn noch immer suchen die Hasardeure, die Heuschrecken und die Geier der US- Großfinanz nach geeigneten Kandidaten fĂŒr eine Übernahme. Und es werden schon wieder Schrottpapiere zum Kauf angeboten.
Machen Sie sich die MĂŒhe und lesen Sie, wie alles zustande kam und wie es enden wird!
Den gesamten hochinteressanten Bericht und die aktuelle Entwicklung können Sie hier bei uns anfordern. Es sind 13 Seiten, die als Anhang umgehend zugesandt werden.

 

IWF erwÀgt Revolution des WeltwÀhrungssystems

Andre KĂŒhnlenz / 07. Juni 2009

Der Internationale WĂ€hrungsfonds (IWF) will eine neue WeltwĂ€hrung, die den Dollar in dieser Rolle ersetzt. Die Sonderziehungsrechte des IWF könnten als Basis fĂŒr eine neue ReservewĂ€hrung dienen, sagte IWF-Vize John Lipsky am Samstag auf dem St. Petersburger Weltwirtschaftsforum. Chinesen, Russen und Brasilianer bekommen prominente UnterstĂŒtzung.

„Es gibt auf lange Sicht viele VorzĂŒge fĂŒr solch ein Ergebnis” sagte Lipsky laut Nachrichtenagentur Bloomberg. „Dieser Schritt wĂ€re durchaus revolutionĂ€r”, ergĂ€nzte er, auch wenn der Weg dorthin nicht schnell und einfach wĂ€re.

Die IWF-Sonderziehungsrechte sind eine kĂŒnstliche Devise, die dem WĂ€hrungsfonds vor allem als Verrechnungseinheit dient. Einen Markt fĂŒr sie gibt es noch nicht. Daher erwarten Experten, dass es Jahre brĂ€uchte, um daraus eine echte WĂ€hrung zu bilden, die Notenbanken fĂŒr ihre Reserven nutzen können. Auch dem Euro war vor seiner EinfĂŒhrung ein Ă€hnliches Gebilde vorangegangen.
Mit Lipskys AnkĂŒndigung bekommen SchwellenlĂ€nder wie China, Russland und Brasilien prominente UnterstĂŒtzung. Sie streben seit Monaten danach, dass sich die Weltgemeinschaft auf Schritte zu einer neuen WeltreservewĂ€hrung einigt. Auch eine UNO-Kommission unter Leitung des NobelpreistrĂ€gers Joseph Stiglitz hatte VorschlĂ€ge fĂŒr eine stĂ€rke Rolle der Sonderziehungsrechte ausgearbeitet. Diese sollen auf einer Konferenz der Vereinten Nationen Ende Juni beschlossen werden.

Noch immer werden die meisten ExportgeschĂ€fte in Dollar abgewickelt. Viele SchwellenlĂ€nder sahen sich in den jĂŒngsten Jahren daher gezwungen, ihre Devisenreserven in US-Wertpapieren anzulegen, da der Markt dafĂŒr sehr liquide ist. Auf lange Sicht wollen sich vor allem die Chinesen von der US-Geldpolitik und den Schwankungen des Dollar unabhĂ€ngig machen.

 *

Soweit der Artikel ĂŒber eine neue EinheitswĂ€hrung und wir wissen mittlerweile auch, warum diese fĂ€llig werden soll, bzw. lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig ist.

Und wir haben noch einen aktuellen Beitrag gefunden, wie das Versagen unserer Politiker, nach der Bundestagswahl kompensiert werden soll. Wir alle haben das GefĂŒhl, sie schrecken vor nichts mehr zurĂŒck, doch wir sollten endlich die RealitĂ€t erkennen: „Es sind Kriminelle!“
Unbehelligt von einer abhĂ€ngigen Justiz und bewacht von gleichgeschalteten Medien, die lĂ€ngst den Auftraggebern, nĂ€mlich dem US- Großkapital gehören. Ein Schelm, der dabei an Maffia Strukturen denkt.

Wo bitte sind in unseren „Rechtstaat“ noch demokratische Strukturen erkennbar?

 


Die Bundesregierung plant Abgaben auf Sparguthaben 

Von Michael Mross / Sonntag 5. Juli 2009

Die Bundesregierung plant eine Zwangsabgabe auf Sparguthaben. Damit soll die neue Bad Bank finanziert werden, in der US-Kredit-Schrott abgeladen wird. Positive Effekte auch fĂŒr Konjunktur erwartet.

Die Diskussion ĂŒber die Finanzierung der so genannten „Bad Bank“, in der US-Kredit-Schrottpapiere ausgelagert werden sollen, erhĂ€lt eine neue Wende. Die möglicherweise benötigten 500 Milliarden Euro sollen direkt von deutschen Sparguthaben abgebucht werden. Dies erfuhr MMnews aus Regierungskreisen in Berlin.

Wie ein Vertrauter von Finanzminister SteinbrĂŒck gegenĂŒber MMnews exklusiv berichtet, herrscht in der Großen Koalition großer Unmut darĂŒber, aus welchen Geldquellen sich die Bad Bank speist. Steuererhöhungen gelten derzeit als wenig populĂ€r. StaatssekretĂ€r Jörg Asmussen schlug deshalb in einer vertraulichen Runde des Finanzministers vor, doch direkt „an die Sparguthaben der Bevölkerung heranzugehen“ – wie es wörtlich hieß. Dies soll mit Hilfe einer Sparerzwangsabgabe (SZA) geschehen, die noch im Herbst dieses Jahres vom Bundestag beschlossen werden soll.

Die deutsche Sparquote strebt laut Finanzministerium dieses Jahr mit rund 11,5% einem neuen Rekordstand entgegen. Insgesamt befĂ€nden sich auf deutschen SparbĂŒchern, Festgeldkonten und Termineinlagen derzeit geschĂ€tzte 5,2 Billionen Euro, Tendenz steigend. Diese Zahl wurde von der Bundesbank bestĂ€tigt. Die Deutschen sparten wie nie zuvor, wegen unsicherer Aussichten aufgrund der Finanzkrise. Diesen Teufelskreis gelte es zu durchbrechen, so war aus mit dem Thema betrauten Kreisen zu hören.

SteinbrĂŒck zeigte sich offen fĂŒr die Idee der Sparerzwangsabgabe (SZA), zumal das Finanzministerium ĂŒber die FinanzĂ€mter direkten Zugriff auf die Konten der Sparer habe. Insofern bereite die technische Abwicklung dieser Einmalzahlung kaum Probleme. Eine solche Abbuchung sei „kurz und schmerzlos“, wurde SteinbrĂŒck zitiert. Ein anfĂ€nglicher Pressewirbel und Proteste wĂŒrden schnell wieder verstummen, so der Minister.

Asmussen schlug in diesem Zusammenhang vor, statt der benötigten 500 Milliarden gleich eine Billion abzubuchen. Mit dem Rest des Geldes, das nicht fĂŒr die Bankenrettung gebraucht werde, könne man gut die Konjunktur ankurbeln. Deshalb einigte man sich in Berlin, die Sparerzwangsabgabe auf 20% festzusetzen. Jeder BundesbĂŒrger muss demnach 20% seiner Ersparnisse an den Fiskus abliefern. Damit wĂŒrden mindestens eine Billion Euro in die Staatskassen gespĂŒlt. Die 20prozentige SZA wĂ€re durchaus gerecht, so war aus SPD-Kreisen zu hören. Denn Reiche wĂŒrden dann automatisch stĂ€rker zur Kasse gebeten als Minderbemittelte. Doch auch wer nichts auf dem Konto hat, bleibt nicht verschont. Die neue Sparerzwangsabgabe-Verordnung sieht vor, dass sich Hartz IV EmpfĂ€nger und Personen unterhalb der Armutsgrenze ebenfalls an dem Programm beteiligen mĂŒssen, und zwar mit einer Einmalabgabe in Höhe von 10% auf die gezahlten staatlichen Unterhaltsleistungen. Berechnungsgrundlage: Ein Jahr.